Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel - 1080 Wien, Lenaugasse 3/8 - Tel+Fax: +43-(0)1-2559988
ISSN: 1619-5507
Erscheinungshäufigkeit: zwei Mal pro Jahr
HerausgeberInnen: Christian Stadler, Sabine Spitzer
Psychodrama und Soziometrie in Pädagogik, Psychotherapie, Organisationsentwicklung, Sozialarbeit, Theologie, Beratung
Wir veröffentlichen in der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie (ZPS) sowohl theoretische als auch praxisbezogene Beiträge und zeigen den aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit psychodramatischen Konzepten. Die Autoren stellen psychodramatische, soziodramatische und soziometrische Herangehensweisen in unterschiedlichen Berufsfeldern vor und entwickeln sie weiter. Die Zeitschrift will zu Forschung anregen und den Austausch unter Psychodramatikern im deutschen und internationalen Raum fördern.
Das Gesamtwerk J.L. Morenos (1889-1974) und seine Weiterentwicklung bis heute, das Psychodrama, steht für eine szenische, handlungsorientierte, interaktive und kreativitätsfördernde Methode. Sie findet Anwendung in therapeutischen, pädagogischen und psychosozialen Feldern, im Gruppen- und Einzelsetting. Psychodrama basiert auf soziologischen Theorien von Rollen, Interaktionen und Sozialisation und beinhaltet eine Axiologie (Philosophie, Anthropologie und Soziallehre), die durch unterschiedliche Strömungen, wie Chassidismus, Existentialismus sowie Psychoanalyse und Systemtheorie geprägt wurde.
Die Soziometrie ist ein von Moreno entwickeltes Verfahren der Aktionsforschung zur Analyse zwischenmenschlicher Beziehungssysteme von Kleingruppen bis zu ganzen Gesellschaften. Wichtige Ziele psychodramatischen und soziometrischen Denkens und Handelns sind die Förderung von Kreativität und Rollenentwicklung sowie die humanere Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen.
Quelle: http://www.vsjournals.de